Projektmanagement, das wirkt.
Passend für Projekte mit direktem Zielgruppenkontakt, in denen sich Anforderungen laufend verändern.
Falsche Entscheidungen gehören zum Alltag eines Projektmanagers, genauso wie die richtigen. A. Blumenau
Agiles Projektmanagement hat in den letzten zwei Jahrzehnten erheblich an Bedeutung gewonnen und traditionelle Projektmanagement-Methoden herausgefordert. Diese flexible und iterative Herangehensweise ist besonders in der Softwareentwicklung weit verbreitet, hat jedoch auch in anderen Branchen Fuß gefasst. Der Grund für die Popularität liegt in der Fähigkeit, sich schnell ändernden Anforderungen anzupassen und kontinuierlich Mehrwert zu liefern, gerade in einem von VUKA geprägten Umfeld wie der sozialen Arbeit.
Agiles Projektmanagement basiert auf dem Agilen Manifest, das 2001 von einer Gruppe von Softwareentwicklern veröffentlicht wurde. Es betont vier zentrale Werte, die durchaus zum Umfeld sozialer Arbeit passen:
Diese Werte werden durch zwölf Prinzipien unterstützt, die den Kern des agilen Projektmanagements bilden, darunter die frühzeitige und kontinuierliche Lieferung von Ergebnissen, die enge Zusammenarbeit mit dem Kunden bzw. Klienten und die Fähigkeit, sich schnell an Veränderungen anzupassen.
Mehrere Methoden fallen unter den Begriff des agilen Projektmanagements, am bekanntesten sind diese drei.
Eine der populärsten agilen Methoden, durchgeführt in zwei- bis vierwöchigen Sprints. Ein Scrum-Team besteht aus Product Owner, Scrum Master und Entwicklungsteam. Tägliche Stand-ups, Sprint-Planungen, Reviews und Retrospektiven fördern Transparenz und kontinuierliche Verbesserung.
Eine visuelle Methode aus der japanischen Automobilindustrie, entwickelt von Toyota. Ein Kanban-Board mit Spalten wie „To Do", „In Progress" und „Done" macht den Workflow sichtbar und hilft, Engpässe zu identifizieren, ganz ohne feste Iterationen wie bei Scrum.
Eine menschenzentrierte Innovationsmethode für kreative Lösungen bei komplexen Problemen. Der Prozess durchläuft Verstehen, Beobachten, Definieren, Ideenfindung, Prototyping und Testen, in enger, multidisziplinärer Zusammenarbeit.
Alle drei Methoden kannst du direkt im kostenfreien AgileNavigator-Webinar live ausprobieren.
Da die Arbeit in kurzen Iterationen erfolgt, können Teams schnell auf Änderungen reagieren, ohne den gesamten Projektplan über den Haufen zu werfen.
Regelmäßige Auslieferung von Ergebnissen ermöglicht frühes Feedback und stellt sicher, dass das Endprodukt den Erwartungen entspricht.
Regelmäßige Meetings und Reviews sorgen dafür, dass Team und Stakeholder stets auf demselben Stand sind, das stärkt Zusammenarbeit und Vertrauen.
Kontinuierliche Integration und regelmäßige Reviews verbessern die Qualität laufend, Fehler werden früh erkannt und behoben.
Selbstorganisierte Teams mit hoher Autonomie, das passt gut zum Charakter sozialer Arbeit und führt zu höherer Motivation.
Einige Projekte lassen sich sehr gut an der Schnittstelle zur Zielgruppe sozialer Organisationen mit agilen Methoden durchführen. Die Grenzen sind meist dort, wo Kostenträger und Drittmittelfinanzierer ins Spiel kommen: Sie wollen die Projektstruktur sehen, ausführliche Kostenpläne sowie Verantwortlichkeiten kennen. Wer hier unsicher ist, ist mit planorientierten Methoden auf der sicheren Seite. Ein Mittelweg lässt sich häufig über den Water-Scrum-Fall-Ansatz finden, der plangetriebene und agile Elemente kombiniert.
Planorientiertes Projektmanagement ansehenWarum volatile, unsichere, komplexe und mehrdeutige Rahmenbedingungen agiles Arbeiten in der sozialen Arbeit begünstigen.
Wie sich planorientierte und agile Elemente in der Praxis kombinieren lassen, statt sich für ein Extrem zu entscheiden.
Wie du unterschiedliche Erwartungen von Team, Klient:innen und Kostenträgern in agilen Projekten ausbalancierst.
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